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Universitätsinterne Standards

Rahmenplan und Gleichstellungspläne der Universität zu Köln

In § 5a des Gesetzes zur Gleichstellung von Männern und Frauen (LGG) ist die Pflicht der Hochschulen verankert, jeweils für einen Zeitrahmen von drei Jahren einen Gleichstellungsplan (vormals: Frauenförderplan) zu erlassen. Dieser besteht innerhalb der Universität zu Köln aus einem Rahmenplan für die gesamte Hochschule, den Gleichstellungsplänen der Fakultäten, der Verwaltung sowie der Zentralen Einrichtungen.
Entsprechend § 5a Abs. 2 LGG beschließt der Senat über denGleichstellungsplan.
Die Universität zu Köln erließ erstmals im Jahr 2000 einen Gleichstellungsplan, bestehend aus den o.g. Teilplänen, für den Zeitraum 2001-2003. Seither werden die Gleichstellungspläne alle 3 Jahre fortgeschrieben.

Interne Ziel- und Leistungsvereinbarungen

Seit 2012 werden zwischen dem Rektorat und den Fakultäten Ziel- und Leistungsvereinbarungen im Bereich "Gender" geschlossen und mit finanziellen Anreizen honoriert. Sie umfassen folgende Handlungsfelder:

  • Entlastung der Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten für Berufungsverfahren von Arbeitsaufgaben zur Ausübung ihres Amtes
  • Erfüllung von Stellenbesetzungsquoten auf der Grundlage des Kaskadenmodells
  • Schulung von Beauftragten für Gendersensibilität in Berufungsverfahren
  • Integration von Gender Studies in Forschung und Lehre

Leitfaden für eine geschlechtersensible und inklusive Sprache

Seit 1999 schreibt $4 des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) eine geschlechtergerechte Sprache im öffentlichen Dienst vor. 2009 hat die Gleichstellungsbeauftragte der Universität zu Köln einen entsprechenden Leitfaden veröffentlicht.